
Warum Bern offiziell gar nicht die Hauptstadt der Schweiz ist
Bundeshaus, Regierung und Botschaften stehen in Bern. Trotzdem nennt keine Rechtsnorm die Stadt offiziell «Hauptstadt» – denn die Schweiz hat nur eine Bundesstadt.
Lesen →Die Antwort auf Fragen, die du nie laut gestellt hast.

Bundeshaus, Regierung und Botschaften stehen in Bern. Trotzdem nennt keine Rechtsnorm die Stadt offiziell «Hauptstadt» – denn die Schweiz hat nur eine Bundesstadt.
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In Schweizer Kläranlagen landen jährlich schätzungsweise 43 Kilo Gold und drei Tonnen Silber. Reich wird damit trotzdem niemand – denn der Schatz ist beinahe unendlich fein verteilt.
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Grenzen wirken wie die unbeweglichsten Linien der Welt. Doch am Theodulgletscher wanderte der Verlauf um bis zu 150 Meter – weil die Grenze dort dem Wasser folgt.
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Thunersee, Brienzersee und Vierwaldstättersee wirken friedlich. In 150 bis 215 Metern Tiefe liegen jedoch rund 8’200 Tonnen militärische Munition – und sie wird vorerst nicht geborgen.
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In der Schule entstehen Freundschaften fast nebenbei. Später braucht ein Kaffee plötzlich drei Kalenderabgleiche. Das Problem ist nicht zwingend fehlende Nähe – sondern fehlende gemeinsame Zeit.
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Allein wohnen ist längst keine Ausnahme mehr: 37 Prozent der Schweizer Privathaushalte bestehen aus nur einer Person. Wie es dazu kam – und warum die Zahl weiter steigt.
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Wer seinen Körper einer Universität vermacht, entscheidet sich gegen den üblichen Weg nach dem Tod. Der Körper kann jahrelang in der Anatomie bleiben, Studierende und Ärzte ausbilden – und erst viel später kremiert werden.
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Die richtigen Zahlen sind gezogen, der Schein ist Millionen wert – und niemand meldet sich. Bei Swiss Lotto wartet das Geld nicht ewig: Nach 26 Wochen verfällt der Gewinn.
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Sieben Tage liegt ein Paket in der Filiale. Dann ist Schluss. Wer es einfach nicht abholt, schickt es damit nicht kostenlos zurück – die Rechnung für den Rückweg landet grundsätzlich beim Absender.
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Eine 100-Franken-Note zerreisst, landet in der Waschmaschine oder wird bei einem Brand halb verkohlt. Ist das Geld weg? Nicht unbedingt. Die Nationalbank ersetzt beschädigte Noten – aber nur, wenn sie noch genügend davon prüfen kann.
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Portemonnaie gefunden, im Fundbüro abgegeben – und dann meldet sich niemand. Darf der Finder es irgendwann behalten? Ja. Aber die Antwort ist komplizierter, als «nach einem Jahr gehört es dir».
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Nach dem Tod bleibt der Herzschrittmacher zunächst im Körper. Vor einer Kremation muss er in vielen Fällen entfernt werden – und in Bern gibt es dafür sogar eine eigene Leitlinie.
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Zwischen Sarg und Urne liegt ein streng organisierter Prozess. Was im Krematorium tatsächlich passiert – Schritt für Schritt.
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Eine zurückgerufene Tausendernote ist nicht automatisch wertlos. Die Schweiz hat eine ungewöhnlich grosszügige Regel: Bestimmte alte Serien können zeitlich unbeschränkt zum Nennwert umgetauscht werden.
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Auch wer kein Vermögen hinterlässt, hat Anspruch auf einen würdigen Abschied. Wie die Kosten getragen werden, ist lokal geregelt – Bern zeigt sehr konkret, wie so ein Modell funktioniert.
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Niemand muss einfach «liegen bleiben», weil keine Familie da ist. Wenn sich niemand kümmert, übernehmen Behörden die notwendigen Schritte – doch die Details unterscheiden sich je nach Ort.
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Zwischen dem letzten Atemzug und der Beisetzung liegt ein Ablauf aus Medizin, Behörden, Logistik und persönlichen Entscheidungen. Vieles davon bleibt für Angehörige unsichtbar.
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Der schwarze Rollkoffer dreht nicht wochenlang einsam auf dem Gepäckband. Nach einer vermissten Ankunft beginnt ein ziemlich genau organisierter Suchprozess.
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